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Aktuelles

Neues aus dem Netzwerk.

Studien, Projekte und Ergebnisse aus den Büros BAL und BAR.

Aktuelle MeldungenArchiv

BAL2021

Tierwohl für Kühe – bezahlbar? Studie zu den Mehrkosten

Das Büro für Agrarsoziologie und Landwirtschaft hat im Auftrag der MEG Milch Board untersucht, was mehr Tierwohl in deutschen Milchviehbetrieben kostet. Auf Basis der Ergebnisse der PräRi-Studie wurden zunächst die festgestellten Mängel und Rahmenbedingungen in nord-, süd- und ostdeutschen Milchviehbetrieben erfasst und mit den heute geforderten Ansprüchen an eine tiergerechte Haltung verglichen.

Darauf aufbauend wurden der Anpassungsbedarf und die Mehrkosten für Investitionen in mehr Platz, einen Laufhof, Weidegang sowie Managementverbesserungen für die drei Milcherzeugungsregionen Nord, Ost und Süd berechnet.

BAL15. November 2022

Was kostet die Erzeugung von Biomilch?

Seit 2020 berechnet das BAL im Auftrag des European Milk Board (EMB) und der MEG Milch Board jährlich die Kosten der Bio-Milcherzeugung in Deutschland. Die Analysen basieren auf den Daten des deutschen Testbetriebsnetzes (BMEL), des Statistischen Bundesamtes (Destatis) und der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI).

Nun wurden die Ergebnisse für das Wirtschaftsjahr 2021/2022 veröffentlicht. Auf ihrer Grundlage erscheinen der Bio-Milch Marker Index und die Bio-Preis-Kosten-Ratio. Ergebnisbericht, Broschüren und Informationsblätter finden Sie bei EMB und MEG Milch Board.

BARJuni 2019

Der Schlachter kommt zum Rind – teilmobile Schlachtung in Hessen zugelassen

Stressfreie Schlachtung ist das Ziel des im Januar 2017 gestarteten Projekts der Europäischen Innovationspartnerschaft „Innovative Schlachtsysteme“ in Hessen. In der Operationellen Gruppe arbeiten Schlachtunternehmen, landwirtschaftliche Betriebe, Veterinäre, Wissenschaft und Verbände zusammen – Lead-Partner sind die Landforscher.

Mit einer mobilen Schlachteinheit, die Teil der EU-zugelassenen Schlachtunternehmen ist, wurden erstmals in Nord- und Südhessen Rinder ohne Lebendtiertransport geschlachtet. Der neu gebaute Schlachtanhänger entstand in enger Zusammenarbeit mit der zuständigen Veterinärverwaltung. Im Juni haben beide beteiligten Schlachtunternehmen die endgültige Erweiterungszulassung erhalten.

BALvierteljährlich

Milch Marker Index

Der Milch Marker Index (MMI) wird vom BAL im Auftrag der MEG Milch Board w.V. ergänzend zur Studie „Was kostet die Erzeugung von Milch?“ für Deutschland berechnet. Der Stand der Milcherzeugungskosten wird vierteljährlich aktualisiert; die Preis-Kosten-Ratio zeigt, inwieweit das „Milchgeld“ die Produktionskosten deckt.

Die Berechnungen beruhen auf den amtlichen Daten des Informationsnetzes landwirtschaftlicher Buchführungen (INLB) der EU und des Statistischen Bundesamtes. Der MMI erscheint jeweils zum 15. Januar, April, Juli und Oktober.

BAR2016 – 2021

Regionalforen und Workshops für regionale Vermarktung in Hessen

Mit der Aktionsgemeinschaft ECHT HESSISCH und der Vereinigung Ökologischer Landbau in Hessen e.V. haben wir Regionalforen und Workshops zur Vernetzung des regionalen Lebensmittelhandwerks durchgeführt. In allen drei Regierungsbezirken kamen zweimal jährlich Erzeuger, Verarbeiter, Handel und Gastronomie zusammen.

Ziel des vom Hessischen Umwelt- und Landwirtschaftsministerium finanzierten Projekts war es, das Interesse an regionalen Lebensmitteln zu wecken und die hessischen Potenziale besser auszuschöpfen. Dazu gehörten auch Seminare für Direktvermarkter, etwa zu Lebensmittelinformationsverordnung, HACCP, Produktentwicklung und Vermarktung.

BALlaufend

Milcherzeugungskosten in Europa

Im Auftrag des European Milk Board analysiert das BAL regelmäßig die Milcherzeugungskosten in europäischen Mitgliedsstaaten. Die erste Gesamtschau entstand 2016 für Milcherzeugerverbände aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich und den Niederlanden – inzwischen umfassen die Analysen acht EU-Staaten und den EU-Durchschnitt.

Grundlage sind die Daten des Informationsnetzes landwirtschaftlicher Buchführungen der EU. Die Ergebnisse erscheinen in den BAL-Berichten „Was kostet die Erzeugung von Milch?“, als Gesamtschau in einer Broschüre und als Datenblatt.

Archiv

Frühere Meldungen.

BARFebruar 2017

EIP-Projekt „Schlachten im Haltungsbetrieb“ startet in Hessen

Stressfreie Schlachtung ist das Ziel des im Januar 2017 gestarteten Projekts der Europäischen Innovationspartnerschaft in Hessen. In der Gruppe „Extrawurst“ arbeiten Landwirte, Metzger, Forschung, Verbände und Verwaltung eng zusammen. Am 28. Februar übergab die Hessische Agrarministerin Priska Hinz den offiziellen Förderbescheid.

BAL2016

Internationale Abschlusstagung zur kraftfutterarmen Milchviehhaltung

Gemeinsam mit der AbL Baden-Württemberg, dem Kasseler Institut für ländliche Entwicklung e.V. und der Internationalen Forschungsgesellschaft e.V. des Breitwiesenhofes hat das BAL eine zweitägige Abschlusstagung im Grünlandzentrum Aulendorf durchgeführt. Vorgestellt wurden die Endergebnisse zur Wirtschaftlichkeit kraftfutterarmer Milchviehbetriebe – mit Betriebsbeispielen und Fachbeiträgen aus Frankreich, Österreich und der Schweiz.

BALOktober 2016

Studie zu Milcherzeugungskosten in Luxemburg veröffentlicht

Im Auftrag des Luxembourg Dairy Board (LDB) hat das BAL die Milcherzeugungskosten im Benelux-Staat ermittelt und am 21.10.2016 auf einer Pressekonferenz vorgestellt. Damit umfasste das Verbundprojekt des EMB das siebte europäische Land. Für 2015 ergab sich ein Produktionsaufwand von 44 Cent je Kilogramm Milch – bei einem durchschnittlichen Milchpreis von nur 28,73 Cent. Rund 35 % der Kosten waren nicht gedeckt.

BAL2014 – 2016

Wirtschaftlichkeit einer Milchviehhaltung ohne Kraftfutter

Mit dem Kasseler Institut für ländliche Entwicklung e.V. und der Internationalen Forschungsgesellschaft e.V. des Breitwiesenhofes hat das BAL die Wirtschaftlichkeit kraftfutterarmer Milchviehbetriebe untersucht. Den Betrieben gelang es, ohne oder mit wenig Kraftfutter ein höheres Arbeitseinkommen je Arbeitskraft zu erwirtschaften als Betriebe mit herkömmlicher Fütterung.

Am 8. November 2017 wurde das Projekt auf der Herbsttagung der Agrarsozialen Gesellschaft e.V. in Göttingen mit einem Sonderpreis der Tassilo Tröscher-Stiftung ausgezeichnet. Von 2017 bis 2021 folgte ein weiteres Forschungsprojekt zu kraftfutterarmer Milchviehhaltung und Grünlandbiodiversität.

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Dr. Karin Jürgens
Büro für Agrarsoziologie und Landwirtschaft
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05592 927567
kj@agrarsoziologie.de

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